Dafür setzen wir uns ein



Projekt 2018

Einweihung der Gedenktafel in Buchau (Bochov) zur Vertreibung und Enteignung am 20. Oktober 2018

 

Durch die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Buchau, insbesondere mit dem Buchauer Bürgermeister, Miroslav Egert, konnten wir zu einem ganz besonderem Ereignis einladen:


Die Stadt Buchau hatte die Kirchenmauer nach einem Abbild von 1931 neu aufbauen lassen und der Bürgermeister hatte die Einweihung an einem wichtigen Wochenende organisiert, damit recht viele Einwohner kommen sollten.
Bei der Kirchenmauer wurde eine zweisprachige Gedenktafel installiert, die an das Vertriebenenlager in Buchau, der Geburtsstadt der Frau des ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten, Karin Stoiber, erinnert. Mit kurzer Geschichtsschilderung, Liste der Transporte und Bebilderung wurde die tschechische Bevölkerung auf das Schicksal der ehemaligen deutschen Bevölkerung aufmerksam gemacht.
Hunderte von Buchauern versammelten sich bei der Kirchenmauer um 17.00 Uhr. Nach der Begrüßung und Erklärung der Wichtigkeit der Tafel durch den Bürgermeister Egert folgte ein Dankeswort von der Vorsitzenden des Heimatvereins.
Der örtliche Pfarrer P. Mgr. Józef Franciszek Szczepaniak, CMF, hatte zu dieser festlichen Veranstaltung P. Jiří Neliba aus Kladen (Kladno) eingeladen. Dieser weihte und segnete nun unsere Tafel und mit zweisprachigen Marienliedern ging die Zeremonie zu Ende.
Richard Šulko sei Dank, dass er die Reden in die jeweilige Sprache mündlich übersetzte und die gesangliche Leitung übernahm. Auch hatte er zuvor mit den Pfarrern die Liederwahl besprochen und die Gesangsblätter (zweisprachig) ausgedruckt und an die Anwesenden verteilt, die den Ablauf der Zeremonie beinhalteten.


TV-Bericht im tschechischen TV - unter youTube

Sie  brauchen in YouTube nur "Bochov" einzugeben.

Der Beitrag lautet:

Bochov: Výročí 100 let státnosti připomněly tři akce (TV Západ)


2016 beteiligten wir uns mit 1.000 Euro 
an der Trachtenfahne des neu gegründeten
Bundes der Deutschen in Böhmen e.V.
aus Netschetin (tschech.: Nečtiny).

 


Vergangene Projekte


Das sanierte Kriegerdenkmal von 1929 in Luditz (Žlutice).

1996 wurde, als es der Heimatverein noch in Vorbereitung war - in Zusammenarbeit zwischen der Stadt und den Heimatvertriebenen - das Kriegerdenkmal von 1929 saniert.

Das Denkmal, das an die Gefallenen des Ersten Weltkrieges erinnert, wurde mit einer Stützmauer gesichert.

Im Zuge dieser Arbeiten wurde an der Ecke der Mauer vorne rechts eine Gedenk- und Mahntafel in zweisprachiger Inschrift angebracht, die allen Opfern von Krieg, Gewalt und Vertreibung gewidmet ist.

 

Fotos: Heimatpflegerin der Sudetendeutschen